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Psychiatrische Klinik Lüneburg
Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie
Leitung:
Chefärztin und Vollzugsleiterin: Frau Dr. med. Angela
Legahn, Tel.: 04131 / 601800.
Sekretariat:
Frau Birgit Dehne, Tel.: 04131 / 601802.
Pflegedienstleitung:
Frau Angelika Koopmann, Tel.: 04131 / 601803.
Oberarzt und Stellvertreter der Vollzugsleitung:
Herr Jürgen
Schmitz, Tel.: 04131 / 601801.
Oberarzt:
Herr Dr. med. Karsten Herrmann, Tel.: 04131 / 601804.
Behandlungszielgruppe:
Männliche psychisch kranke Straftäter
mit allen Formen behandlungsbedürftiger psychiatrischer Erkrankungen
(§ 63 StGB). Männliche Suchterkrankte, illegale Drogen (§
64 StGB).
Behandlungsplätze:
96 stationäre Behandlungsplätze
untergebracht auf fünf Stationen und drei Wohngruppen. Nachsorge
durch die Forensische Institutsambulanz.
Einweisungsgebiet:
Landgerichtsbezirk Lüneburg (§126 a StPO, § 63 StGB),
Landgerichtsbezirke Verden, Stade (§ 126 a StPO) § 64 StGB
über das NLKH Brauel.
Aufnahmeverfahren:
Einweisungsverfahren nach § 126 a StPO (Strafprozessordnung)
und §§ 63, 64 StGB (Strafgesetzbuch).
Therapeutisches Konzept:
Das medizinische-psychiatrisch / psychotherapeutische Konzept ist multimodal
und integrativ im Sinne eines Ganzheitskonzeptes ausgerichtet. Schwerpunktmäßig
ist die Behandlung neben der differenzierten medikamentösen Therapie
auf kognitive Verhaltenstherapie und Soziotherapie ausgerichtet. Zusätzlich
kommen psychodynamisch-tiefenpsychologische, systemische, gestalttherapeutische
und insbesondere sexualtherapeutische und suchttherapeutische Behandlungsmethoden
zur Anwendung.
Diagnostik und Behandlungsangebote:
Mit Aufnahme in der Forensischen Klinik erfolgt eine medizinisch/psychiatrisch/psychotherapeutische und testpsychologische Eingangsdiagnostik.
Nach Abschluss der Diagnostik wird ein Therapieplan erstellt, der alle
sechs Monate fortgeschrieben wird. Es bestehen differenzierte, diagnosespezifische
Angebote, die auf den dafür vorgesehenen Stationen durchgeführt
werden. Eingesetzt werden unter anderem einzel- und gruppentherapeutische
Angebote für suchtmittelabhängige, an einer Psychose erkrankte
und für persönlichkeitsgestörte Patienten. Sporttherapie,
Arbeits- und Beschäftigungstherapie (Ergotherapie), Kunsttherapie,
pädagogische- und familientherapeutische Angebote ergänzen
das Behandlungsangebot. Nach Entlassung können die Patienten bei
bestehenden Weisungen der Strafvollstreckungskammern weiter über
die Forensische Institutsambulanz behandelt werden. Es besteht eine
enge Zusammenarbeit mit komplementären Einrichtungen.
Spezielle Fortbildungsangebote für Mitarbeiter:
Monatliche
Fortbildungsangebote im Rahmen des Forensischen Seminars, die bei der
Ärztekammer Niedersachsen zertifiziert und akkreditiert sind.
Weiterbildung für Mitarbeiter: Es besteht die Möglichkeit der Schwerpunkterwerbung Forensische
Psychiatrie und im Verbund mit der Allgemeinpsychiatrie der Erwerb des
Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie.
Adresse: Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Psychiatrische
Klinik Lüneburg. Am Wienebütteler Weg 1. 21339 Lüneburg.
Verkehrsanbindung: Mit der Buslinie 5009 (Richtung Vögelsen) vom Bahnhof Lüneburg
im Stadtgebiet Lüneburg bis zur Am Wienebütteler Weg/ LKH.
Für die Anfahrt von außerhalb: Siehe Anfahrt- und Lageplan.
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