Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg trifft sich regelmäßig in den Ausstellungsräumen der Gedenkstätte im ehemaligen Badehaus am Wasserturm der Psychiatrischen Klinik Lüneburg. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

Zu den laufenden Aktivitäten der „Euthanasie“-Gedenkstätte gehören unter anderem:

  • Kooperation mit anderen Gedenkstätten
  • Förderung der Erforschung der Themen der „Euthanasie“-Gedenkstätte
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit regionalen Institutionen und Einrichtungen (Universitäten, anderen Bildungsträgern usw.)
  • Durchführung von Bildungsprojekten
  • Durchführung von Sonder- und Wanderausstellungen
  • Durchführung von ein- bis dreitägigen Seminaren und Workshops
  • Lehrerfortbildungen für Grund- und Förderschulen
  • Lehrerfortbildungen für Sekundarstufe 1 und 2
  • inklusive Bildungsveranstaltungen


Dauerausstellung

Die Dauerausstellung der Gedenkstätte umfasst zurzeit vier Kernbereiche:

  • eine allgemeine Darstellung der Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg,
  • die Zeit des Nationalsozialismus,
  • die heutige Lage der Psychiatrie und
  • die Einordnung in ein zielgruppengerechtes Konzept der politisch-historischen Bildung.

Die Ausstellung umfasst Objekte aus der Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt, des Niedersächsischen Landeskrankenhauses sowie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg. Durch Lagepläne und Abbildungen wird die wechselhafte Geschichte der 1901 eröffneten Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg nachvollziehbar.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der NS-Psychiatrie in der Heil- und Pflege- anstalt Lüneburg und der „Kinderfachabteilung”. Es werden Einzelbiografien ehemaliger Patienten und verantwortlicher Ärzte vorgestellt. Und es werden Rahmenbedingungen ihrer Handlungen bis hin zu Ermittlungen ab 1947 aufgezeigt.

Ein dritter inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung umfasst den Komplex „Kunst, Kultur und Patienten” sowie die gegenwärtige Lage der Psychiatrie und von Patienten.