14.02.2018

Austausch über schwere psychische Erkrankung

Fortsetzung des Lüneburger Psychose-Seminars

Das „Lüneburger Psychose-Seminar“ wird im 14. Semester fortgesetzt. Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten dazu ein. Das Seminar beginnt am Dienstag, 20. Februar 2018,
18 bis 19.30 Uhr,
und findet in Raum V1.18 der VHS, Haagestraße 4, in Lüneburg statt. Die Teilnehmer des Abends tauschen sich über den Begriff „Psychose“ aus und sammeln gemeinsam die Themen für dieses Semester. Die Moderation hat Dr. med. Angela Schürmann, Chefärztin und Ärztliche Direktorin der PKL.

Psychose-Seminare sind Veranstaltungsreihen, in denen sich Betroffene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger treffen, um sich über ihre jeweils subjektiven Erfahrungen mit „Psychosen“ auszutauschen. Es geht also um Erfahrungen mit schweren psychischen Erkrankungen, in denen sich das Denken, Fühlen und die Wahrnehmung oft weitgehend verändern. Dadurch entstehen Angst und Hilflosigkeit. Die Zusammenarbeit im Psychose-Seminar ist „trialogisch“: Psychose-Erfahrene, Angehörige, professionelle Helfer und Interessierte bringen ihre jeweiligen Erfahrungen und ihr Wissen ein. Dabei kann es gelingen, offen zu werden für das Äußern und Annehmen von subjektiven Beiträgen und Rückmeldungen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es hat sich jedoch bewährt, an möglichst vielen der insgesamt sechs Termine teilzunehmen, damit eine offene Diskussionsatmosphäre entstehen kann.

Die weiteren Seminartermine sind: 06.03.2018, 20.03.2018, 03.04.2018, 17.04.2018 und 08.05.2018.