13.04.2019

Rechtsfragen bei Psychosen

Fünfter Termin des Psychose-Seminars an der VHS REGION Lüneburg

Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum fünften Termin des aktuellen „Lüneburger Psychose-Seminars“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 16. April 2019, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum H0.03 der VHS, Haagestraße 3d, in Lüneburg statt. Das Thema des Abends ist „Rechtsfragen – Grenzen der Hilfe, Grenzen der Freiheit“. Moderatorin ist Dr. med. Angela Schürmann, Chefärztin der PKL.

Insbesondere in einer akuten Phase können psychotische Erkrankungen zu tiefgreifenden Verhaltensänderungen, Wahrnehmungsstörungen und zu einer falschen Beurteilung von Sachverhalten führen. In der Regel sind Patienten dann nicht mehr geschäftsfähig, und ein gerichtlich bestellter Betreuer regelt die notwendigen persönlichen Angelegenheiten. Unter bestimmten Umständen sind auch freiheitsentziehende Maßnahmen, beispielsweise die zwangsweise Einweisung in eine psychiatrische Klinik notwendig. Betroffene können für solche Situationen vorsorgliche Verfügungen erlassen.

In diesem Psychose-Seminar wollen sich Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger über diese rechtlichen Rahmenbedingungen und ihre Erfahrungen mit Grenzen der Hilfe und Grenzen der Freiheit austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der nächste und vorerst letzte Seminartermin ist am 30.04.2019.