06.11.2017

Suizidgedanken bei Psychosen

Vierter Termin des Psychose-Seminars an der VHS REGION Lüneburg

Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum vierten Termin des aktuellen „Lüneburger Psychose-Seminars“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 7. November 2017, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum V1.18 der VHS, Haagestraße 4, in Lüneburg statt. Das Thema des Abends ist „Lebensmüde – Zum Umgang mit Suizidgedanken“. Moderatorin ist Dr. med. Angela Schürmann, Chefärztin an der PKL.

Eine Psychose ist eine schwere psychische Erkrankung, in deren Verlauf es unter anderem auch zu Halluzinationen bis hin zum völligen Realitätsverlust kommen kann. Betroffene hören Stimmen, die ihnen lebensgefährliche Handlungs- und Verhaltensweisen befehlen, die nicht selten zum Tod führen. Bei Erkrankungen des manisch-depressiven Formenkreises können soziale Isolation, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zu Suizidgedanken führen.

In diesem Psychose-Seminar tauschen sich Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger darüber aus, wie man mit lebensmüden Phasen und Suizidgedanken umgehen und diese überwinden kann.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es hat sich bewährt, an möglichst vielen der insgesamt sechs Termine teilzunehmen, damit eine offene Diskussionsatmosphäre entstehen kann.

Die weiteren Seminartermine sind: 21.11.2017 und 05.12.2017.