Die Neurostimulation hat sich in den letzten Jahrzehnten als wirksame und leitliniengerechte Behandlungsoption für verschiedene psychische Erkrankungen etabliert.
Insbesondere die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und die Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) stehen im Fokus der klinischen Anwendung. Während die EKT seit langem als sehr gut wirksames Therapieverfahren bei schwer zu behandelnden Depressionen und Psychosen gilt, bietet die rTMS eine moderne und gut verträgliche Alternative mit gezielter Hirnstimulation. Beide Verfahren kommen als therapeutische Bausteine neben Psychotherapie und Psychopharmakologie im Behandlungsverlauf von psychischen Erkrankungen zum Einsatz und erweitern das therapeutische Spektrum in der modernen Psychiatrie.
Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und die Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) sind zwei etablierte Verfahren der Neurostimulation. Beide Methoden ergänzen das therapeutische Spektrum und ermöglichen individuelle Behandlungsansätze für Patient:innen, die auf konventionelle Therapien nicht ausreichend ansprechen.