Lüneburg, 6. Juli 2026 – Die Lüneburger Kliniken haben beim „DigitalRadar Krankenhaus“ erneut hohe Digitalisierungsquoten erreicht. Klinikum und Psychiatrische Klinik Lüneburg erzielen in der Erhebung des Bundesministeriums für Gesundheit 85 bzw. 83 von 100 möglichen Punkten – der Bundesdurchschnitt liegt bei 55 Punkten. Beide Kliniken konnten den Digitalisierungsgrad im Vergleich zur letzten Befragung vor zwei Jahren weiter deutlich steigern. „Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern in der täglichen Arbeit sehr wichtig, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern“, so Jan-Hendrik Kramer, Geschäftsführer der Psychiatrischen Klinik und der Gesundheitsholding Lüneburg.
Die technologische Basis leistet die zentrale IT der Gesundheitsholding, die aus der Horst-Nickel-Straße im Hanseviertel aus neun Gesellschaften der städtischen Tochter versorgt, darunter auch Klinikum und PKL. „Wir tragen Verantwortung für Systeme, die rund um die Uhr zuverlässig laufen müssen – von der Intensivstation bis zur Patientenabrechnung. Das Klinikum gehört zur kritischen Infrastruktur, und auch die anderen Gesellschaften stehen vor stetig wachsenden gesetzlichen und technischen Anforderungen“, erklärt IT-Leiterin Sandra Kuetz.
Das DigitalRadar ist eine bundesweite Erhebung, die im Zuge des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragt wurde. Rund 1.500 Kliniken nahmen an der aktuellen Befragung teil. Die Gesundheitsholding Lüneburg hat die erhaltenen Fördermittel aus dem KHZG in beiden Kliniken für Projekte im Bereich der digitalen Prozessunterstützung, robotik- und KI-basierten Verfahren sowie für ein Arzt- und Patientenportal und den Ausbau einer resilienten IT-Infrastruktur eingesetzt.
