Vortrag über die Erkennung von Risikofaktoren und Hilfe für gefährdete Jugendliche
Suizide im Jugendalter stehen in den meisten westlichen Ländern an zweiter oder dritter Stelle der Todesursachenstatistik dieser Altersgruppe. In Deutschland sind Suizide bis zum Alter von zehn Jahren sehr selten. Ab der Altersgruppe 10 bis 14 Jahre nimmt die Zahl aber deutlich zu. Beispielsweise nennt das Statistische Bundesamt für das Jahr 2019 121 Suizide für die Altersgruppe der 15- bis 20-jährigen männlichen Jugendlichen und jungen Männer, für weibliche Jugendliche und junge Frauen wurden im selben Jahr 42 Suizide erfasst.
Wissen kann im Umgang mit Suizidalität helfen. Und genau darum geht es im Vortrag „Suizidalität im jungen Alter“, der im Rahmen der PKL-Info-Reihe „Psyche und Gesundheit“ am Montag, 8. September 2025, von 18 bis 19.30 Uhr im Albert-Ransohoff-Saal in Haus 48 der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, Am Wienebütteler Weg 1, stattfinden wird.
Referent ist Dipl.-Med. Lutz Bornmann, Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) der PKL. Er wird unter anderem beschreiben, woran man gefährdete Jugendliche erkennt und welche Hilfemöglichkeiten es gibt.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und zum Austausch.