Autorenlesung | Der Ratzeburger Autor Hartmut Haker liest aus seinen Büchern und Theaterstücken

04.11.2019 - 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Albert-Ransohoff-Saal | Psychiatrische Klinik Lüneburg | Am Wienebütteler Weg 1 | 21339 Lüneburg

Moderation: Chefarzt Dr. med. Marc Burlon, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP)

Hartmut Haker, gebürtiger Schweriner, litt lange unter einer schizo-affektiven Erkrankung. Sein erstes Buch „Station 23 – Begegnungen in der Psychiatrie“ verarbeitete den Anfang seiner Erkrankung und entstand in einer Psychiatrischen Klinik. Weitere Bücher und Theaterstücke über den Umgang mit der Krankheit folgten.

Hartmut Haker will so auch anderen Betroffenen Mut machen. Seine Lesungen, regelmäßig tritt er nicht nur in Norddeutschland, sondern auch in Berlin oder München auf, sind ein Angebot für Betroffene, Angehörige, Vereine und auch Fachkräfte in der Psychiatrie.

Hartmut Hakers Botschaft ist, dass man sich nicht verstecken darf, sondern mit anderen darüber reden muss. Deshalb ist es ihm ein Anliegen, die psychischen Erkrankungen zu enttabuisieren. Haker fordert einen offenen Umgang mit diesen Erkrankungen. Dem Autor ist auch wichtig, das Stigma von diesen Erkrankungen zu nehmen.

Hartmut Haker, inzwischen 45 Jahre alt, verheiratet, Vater eines Sohnes, in Vollzeit als Konstrukteur für Baustatik tätig, hat sich, wie er es selbst nennt, langsam gesund geschrieben. Das Schreiben ist sein Weg, über seine Erkrankung zu sprechen. Es ist sein Weg, der ihm geholfen hat. Seine Erkenntnisse möchte er gern anderen weitergeben.