Veranstaltungen

  • Finissage der »GESCHWISTER«-Ausstellung und AUfführung des Stückes »Monolog mit meinem asozialen Großvater«

    Freitag, 27. Januar 2023 | 18 Uhr

    Ehemaliges Badehaus am Wasserturm (Haus 34)
    Psychiatrische Klinik Lüneburg
    Am Wienebütteker Weg 1 | 21339 Lüneburg

    Die Sonderausstellung „GESCHWISTER“ in den Räumlichkeiten der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg thematisiert die eugenische und rassenhygienische Verfolgung von Familien, die Zwangssterilisation und Ermordung gleich mehrerer Mitglieder einer Familie – Geschwister. Grundlage für diese Entrechtung und den Mord an Menschen mit Beeinträchtigungen waren vor allem soziale und weniger medizinische Gründe. So wurden beispielsweise viele gegen ihren Willen zwangssterilisiert, weil sie aufgrund eines Romno-Hintergrundes als „asozial“ galten. Auch Psychiatrie-Patient*innen, deren Pflege staatlich bezahlt wurde, galten als sogenannte „Ballastexistenzen“ und ihre angebliche „Nutzlosigkeit“ wurde als Rechtfertigung für ihre Tötung herangezogen.

    Aus Anlass des bundesweiten Gedenktages für alle Opfer des Nationalsozialismus sowie der zweieinhalbjährigen Schließung ihres Ausstellungsbetriebes zeigt die „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg Harald Hahns Theaterstück „Monolog mit meinem asozialen Großvater“. Das Ein-Personenstück ist biografisch motiviert. Der Schauspieler Harald Hahn verarbeitet künstlerisch, was es bedeutete, als „asozial“ stigmatisierter Mensch im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt bzw. ermordet worden zu sein. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen, im Gespräch mit Hahn als Angehöriger eines als „asozial“ Stigmatisierten in einen persönlichen Austausch zu gehen.

    Das Theaterstück »Monolog mit meinem asozialen Großvater« wird gezeigt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen. Die Sonderausstellung »GESCHWISTER« wurde gefördert von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, der VGH-Stiftung, der Partnerschaft für Demokratie Lüneburg im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« sowie vom Deutschen Verband für Archäologie e. V. aus Mitteln des Bundesprogramms »Neustart Kultur« der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Das Online-Portal »geschichte – raum – geben« wird betrieben in Kooperation mit der VHS REGION Lüneburg.

    Um Anmeldung bis 26. Januar 2023 an info@gedenkstaette-lueneburg.de wird gebeten.


  • Veranstaltungen 2023


    Das Jahresprogramm mit einer Übersicht aller Veranstaltungen der »Euthanasie«-Gedenkstätte Lüneburg im Jahr 2023 können Sie hier herunterladen.


  • Gedenkfeier 2022: Gedenken der Opfer der NS-Psychiatrie


    Sonntag, 13. November 2022 | 13.30 Uhr

    Friedhof Nord-West | Gedenkanlage
    Am Wienebütteler Weg | 21339 Lüneburg

  • Transformationen

    Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen »Euthanasie« und Zwangssterilisation (AK-»Euthanasie«)

    Freitag, 11. November 2022, bis Sonntag, 13. November 2022

    Psychiatrische Klinik Lüneburg | Gesellschaftshaus
    Am Wienebütteler Weg 1 | 21339 Lüneburg

    Einladung  Programm

    Tagungsinformationen  Anmeldung


  • Gedenkstätten ohne Zukunft?


    Ein Podium über nachhaltiges Erinnern in Niedersachsen

    Mittwoch, 28. September 2022 | 17 Uhr

    ZeitZentrum Zivilcourage
    Theodor-Lessing-Platz 1a | Hannover

    Livestream

    Hintergrundinformationen zum Download


  • Tag des offenen Denkmals 2022


    Verschiedene Angebote im ehemaligen Badehaus am Wasserturm (Haus 34 ) und dem angrenzenden Wasserturm, u. a.
    - Hausführungen
    - Projektvorstellung
       »Errichtung eines Dokumentationszentrums mit neuer Dauerausstellung«
    - Einführung in die aktuelle Ausstellung
      »GESCHWISTER - Aufarbeitung. Forschung. Erinnerung«, im Anschluss
    - Podium:
      Geschwister der Opfer und Macher*innen der Ausstellung im Gespräch

    Sonntag, 11. September 2022 | 11 bis 16 Uhr
    Psychiatrische Klinik Lüneburg
    Am Wienebüttteler Weg 1 | 21339 Lüneburg

  • Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


    Digitale Vernissage der Sonderausstellung »GESCHWISTER«
    Die Vernissage findet als Zoom-Meeting statt.

    Mittwoch, 27. Januar 2022, 17 Uhr
    www.geschichte-raum-geben.de


  • »Vor 80 Jahren« — Gedenken der Opfer der »Kinder-Euthanasie«


    Tag der offenen Tür im Bildungszentrum der »Euthanasie»-Gedenkstätte Lüneburg
    Altes Gärtnerhaus (Haus 43) | Am Wienebütteler Weg 1 | 21339 Lüneburg

    Sonntag, 10. Oktober 2021 | 13 bis 17 Uhr


  • Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


    Digitale Vernissage der Sonderausstellung »Still, stumpf, beschäftigt mit Kartoffelschälen, verlegt - Frauen als Opfer der ›T4‹«
    Die Vernissage findet als Zoom-Meeting statt.

    Mittwoch, 27. Januar 2021, 17 Uhr
    www.geschichte-raum-geben.de


  • »Über die Schulter geguckt! - history live«


    Online-Seminar, Video-Podcast


    ab 10. September 2020 jeden 2. Donnerstag um 17 Uhr

    Livestream-Seminar über www.vhs.lueneburg.de/history-live

  • 75 Jahre Kriegsende | Initiative des »Netzwerks gegen Rechts«


    Die »Euthanasie«-Gedenkstätte beteiligt sich an der Initiative mit weiteren Zusatzinformationen zum Mitnehmen

    Freitag, 8. Mai 2020
    Gedenkstätte auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg
    Am Wienebütteler Weg 1

  • Virtuelles Gedenken


    Film- und Podiumsveranstaltung über »Kontinuitäten und Brüche nach 1945« als Livestream der »Euthanasie«-Gedenkstätte und der VHS REGION Lüneburg

    Mittwoch, 6. Mai 2020, 18 Uhr
    Livestream unter www.vhs.lueneburg.de/film-lueneburg-1945

  • »Lüneburg im Nationalsozialismus«


    Öffentliche Führungen mit Schüler-Guides der Wilhelm-Raabe-Schule in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Lüneburg und der »Euthanasie«-Gedenkstätte Lüneburg

    27. Januar 2020 | 14.30 bis 16 Uhr

    Treffpunkt:
    Mahnmal »Den Opfern der Gewaltherrschaft 1933 bis 1945«
    Lindenstraße | 21335 Lüneburg

  • »Zwangssterilisation in Lüneburg«


    Sonderausstellung | Eröffnung am 22. Januar 2020 | 19 Uhr

    22. Januar bis 21. Februar 2020
    VHS REGION Lüneburg | Haagestraße 4 | 21335 Lüneburg


  • Psychiatrie im Dritten Reich in Niedersachsen


    Sonderausstellung
    im Rahmen der
    Gedenkwoche anlässlich der Befreiung der Konzentrationslager

    Eröffnungsvortrag von Dr. Carola S. Rudnick:
    »Den Opfern ein Gesicht, den Namen wiedergeben« - Ergebnisse aktueller Forschungen zu Eugenik- und »Euthanasie«-Verbrechen auf dem Gebiet Niedersachsens am 20. Januar 2020 | 15 Uhr

    Kapelle der KRH Psychiatrie Wunstorf | Südstraße 25 | 31515 Wunstorf


    Öffnungszeiten:
    Dienstag, 21.01., und Donnerstag, 23.01.2020 | 10 bis 12 Uhr
    Mittwoch, 22.01., und Freitag, 24.01.2020 | 16 bis 18 Uhr
    Samstag, 25.01., und Sonntag, 26.01.2020 | 10 bis 13 Uhr

  • »Den Opfern ein Gesicht, den Namen wiedergeben« - Opfer der »Euthanasie« und Rassenhygiene in der Region Celle


    Vortrag von Dr. Carola S. Rudnick, wissenschaftliche und pädagogische Leiterin der Euthanasie-Gedenkstätte Lüneburg

    Montag, 27. Januar 2020 | 19 Uhr
    Kantoreisaal | Kalandgasse 5 | 29221 Celle



  • »Still, stumpf, beschäftigt mit Kartoffelschälen, verlegt« - Frauen als Opfer der »Aktion T4«


    Sonderausstellung | Eröffnung am 13. Januar 2020

    13. bis 31. Januar 2020
    Neues Rathaus Celle | Am Französischen Garten 1 | 29221 Celle



  • Mordärzte


    Krimi-Lesung von Ulrich W. Gaertner mit anschließendem Autorengespräch

    Donnerstag, 5. Dezember 2019 | 18 Uhr

    „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg
    Am Wienebütteler Weg 1
    21339 Lüneburg


  • Den Opfern einen Namen geben
    Stolpersteinverlegung durch den Künstler Gunter Demnig


    Freitag, 22. November 2019 | 10.30 bis ca. 13 Uhr

    Veranstalter:
    Geschichtswerkstatt und „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg

  • Gedenkfeier 2019

    Sonntag, 25. August 2019 | 14 Uhr
    Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik Lüneburg

    andersartig gedenken »planwirtschaftlich verlegt« - eine Szenencollage

    Gymnasium Herderschule Lüneburg

    Buchvorstellung »Frauen als Opfer der ‚Aktion T4‘«

    Dr. Carola Rudnick, „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg

  • »Still, stumpf, beschäftigt mit Kartoffelschälen, verlegt« - Frauen als Opfer der »Aktion T4«

    Sonderausstellung | Eröffnung am 7. Mai 2019, 18 Uhr

    7. Mai bis 29. Mai 2019

    Rathaus Uelzen | Herzogenplatz 2 | 29525 Uelzen
    Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr

  • Spenden-Lesung

    zum Abschluss der Sonderausstellung »Still, stumpf, beschäftigt mit
    Kartoffelschälen, verlegt« - Frauen als Opfer der »Aktion T4«

    Samstag, 26. Januar 2019 | 11 bis 16 Uhr

    »Euthanasie«-Gedenkstätte Lüneburg | Am Wienebütteler Weg 1

  • „Foto-Workshop“ an Lüneburger Unorten

    Hier finden Sie die fotografischen Impressionen


    Anlässlich der von 9. Oktober bis 13. November 2016 in der St. Nicolai-Kirche gezeigten Fotoausstellung „Untaten an Unorten = Unart“ kam deren Gestalter, Prof. Dr. Jürgen Erbach, am 27. Oktober 2016 nach Lüneburg. Er brachte zwei kleine Bronzefiguren von Heinrich Janke mit, „Die Betende“ und „Der Gebeugte“, die er bereits an verschiedenen (Un-)orten nationalsozialistischer Verbrechen fotografiert hat, z. B. in Dachau, Hadamar und Neuengamme.

    Damit sie auch an Lüneburger Unorten fotografiert werden konnten, hatte die „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg zu einem Foto-Workshop auf das Gelände der heutigen Psychiatrischen Klinik Lüneburg eingeladen.