Heilpädagogisches Zentrum (HPZ)

Ein vielseitiger Wohnort, mitten im Grünen…

Das Heilpädagogische Zentrum bietet erwachsenen Menschen mit leichter bis schwerer Intelligenzminderung, Verhaltensstörungen, Epilepsien und psychischen Erkrankungen ein Leben in einer qualifizierten, individualisierten Form der Eingliederungshilfe.

In den zwei gemischtgeschlechtlichen offenen Wohngruppen können 18 Frauen und Männer pro Gruppe ein Leben in der Gemeinschaft führen.

Wir bieten eine sehr individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung, um den eigenen Lebensentwürfen der hier lebenden Menschen gerecht werden zu können. Denn jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse und Vorstellungen, wie er oder sie leben und was er oder sie erreichen möchte. Deshalb ist es uns wichtig, unsere Bewohner:innen auf ihrem Weg zur Eigenständigkeit zu unterstützen und zu einem selbstbestimmten Handeln zu motivieren.

Die verschiedenen Assistenzangebote werden individuell, nach Bedarf vereinbart und betreffen den lebenspraktischen Bereich, die Grund- und Körperpflege, die Freizeitgestaltung und die Begleitung im Alltag. Einmal im Jahr verreisen wir gemeinsam.

Die Wohngruppen verfügen über Einzel-  und Doppelzimmer, eine Küche, einen großen Gemeinschaftsraum, einen Speiseraum, eine großzügige Terrasse mit Garten, mit genügend Platz für alle Bewohner:innen.

Unser interdisziplinäres Team aus den Berufsfeldern Sozial- und Heilpädagogik, Kranken-, Alten- und Heilerziehungspflege begleitet die Bewohner:innen rund um die Uhr.

Das Gelände, auf dem sich das Heilpädagogische Zentrum befindet, ist sehr weitläufig mit viel Grün. Ein parkähnliches Gelände, direkt vor der Tür, lädt zum Spazierengehen, Sporttreiben oder einfach nur zum Verweilen ein. 

   
Das Gelände mit historischem Baumbestand und Haus 21
 

Wir freuen uns über auf Ihre Anfrage; unten finden Sie die Ansprechpartnerinnen.

Tagesförderstätte des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ)

Die Tagesförderstätte des Heilpädagogischen Zentrums befindet sich auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg in Haus 24. Sie bietet Menschen mit Unterstützungsbedarf einen strukturierten Tagesablauf sowie vielfältige Möglichkeiten zur Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen.

   
Haus 24 in zwei Ansichten


Voraussetzung für die Angliederung an die Tagesförderstätte ist eine grundlegende Gruppenfähigkeit, da die Assistenzleistungen überwiegend im gemeinsamen Gruppenrahmen stattfindet. Zudem ist zu berücksichtigen, dass in der Einrichtung aufgrund des begrenzten Platzes keine pflegerische Versorgung angeboten werden kann und die Tagesförderstätte nicht rollstuhlgerecht ist.

Die regulären Assistenzzeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15.15 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 14.30 Uhr. Dabei wird jedoch großen Wert auf individuelle Lösungen gelegt: Die Arbeits- und Anwesenheitszeiten der Klient*innen werden an ihre jeweilige Belastbarkeit angepasst, sodass eine möglichst passende und unterstützende Teilnahme ermöglicht wird.

Die Förderung findet in fünf Kleingruppen statt, in denen die Klient*innen gezielte Assistenz in verschiedenen Bereichen erhalten. Dazu zählen insbesondere die Förderung der Sozialkompetenz, die Unterstützung in der Kommunikation, alltagspraktisches Training sowie Angebote zur Verbesserung der Motorik. Innerhalb dieser Gruppen werden lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt und eingeübt. Die Inhalte orientieren sich dabei stets an der Lebenswelt der Klient*innen sowie an ihren individuellen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen.

   

Die Mitarbeitenden arbeiten nach dem personenzentrierten Ansatz. Dieser Ansatz stellt die einzelne Person mit ihren individuellen Stärken, Wünschen und Möglichkeiten in den Mittelpunkt. Entsprechend begegnen die Mitarbeitenden den Klient*innen mit großer Sensibilität, Empathie und Wertschätzung und passen ihre Unterstützung an die jeweiligen Bedürfnisse an.

Ergänzend zum Gruppenalltag bietet die Tagesförderstätte verschiedene zusätzliche Aktivitäten und Angebote. Dazu gehört beispielsweise der „Markt-Mittwoch“, an dem der Markt in der Lüneburger Innenstatt besucht wird. Außerdem findet jeden zweiten Freitag im Monat der „Niko-Treff“ statt, der Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Aktivitäten bietet. Regelmäßig werden auch Ausflüge in den Sozialraum unternommen, etwa zu verschiedenen Attraktionen wie Museen, dem Barfußpark oder an die Ostsee. Diese Unternehmungen fördern sowohl soziale Teilhabe als auch neue Erfahrungen außerhalb des gewohnten Umfelds.
 

   


Darüber hinaus gestalten die Gruppen ihre Räume passend zu den jeweiligen Jahreszeiten kreativ und künstlerisch. Weitere Angebote umfassen Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Förderung der Selbstständigkeit im Alltag, die Herstellung und den Verkauf von Kerzen, therapeutisches Kochen sowie verschiedene Entspannungsangebote. Durch diese vielfältigen Aktivitäten erhalten die Klient*innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken, weiterzuentwickeln und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilzunehmen.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Porträt von Corinna Müller

Corinna Müller, Ba* Sozialpädagogin

Einrichtungsleitung

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Porträt von Jeanette Machmüller

Jeanette Machmüller

Hausleitung

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Porträt von Lisa Hexel

Lisa Hexel, Wirtschaftspsychologin B.A.

Teamleitung der Tagesförderstätte

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