Die kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanzen (KJPIA)

Die Gesamtleitung der fünf kinder- und jugendpsychiatrischen Instituts- ambulanzen in Lüneburg, Buchholz in der Nordheide, Soltau, Stade und Uelzen
liegt bei Chefarzt Dr. med. Alexander Naumann.

Mit unseren Ambulanzen versorgen wir Kinder und Jugendliche, die wegen folgender Probleme/Erkrankungen zu uns kommen können:

  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörung (ADHS),
  • Angsterkrankung,
  • Depression,
  • Psychose,
  • Essstörung,
  • Zwangserkrankung,
  • Autismus etc.

oder die

  • sich in Krisensituationen befinden,
  • traumatisiert sind,
  • sich selbst verletzen,
  • die Schule vermeiden oder
  • Schwierigkeiten im Kontakt mit anderen Menschen haben etc.

Wir behandeln vorrangig Patienten aus den Landkreisen

  • Lüneburg, Harburg, Uelzen, Stade, Heidekreis und Lüchow-Dannenberg.

Für diese Landkreise sind wir außerdem rund um die Uhr sogenannte kinder- und jugendpsychiatrische Klärungsstelle. Dies insbesondere für Krisensituationen mit möglicherweise akuter Gefahr und der vorrangigen Frage, ob beispielsweise eine umgehende stationäre Aufnahme in der KJPP notwendig ist.

Untersuchung und Behandlung

Unsere Behandlung orientiert sich an den Anliegen und Bedürfnissen der Familien bzw. auch relevanter Bezugspersonen der Familie (ressourcenorientierte Therapie) und an dem aktuellen Stand der medizinisch-psychotherapeutischen Erkenntnisse.

In der Regel erfolgt zunächst ein fachärztliches Erstgespräch, bei dem es um die Klärung der Anliegen und um eine erste orientierende diagnostische Einschätzung geht. Hiernach wird über die weiteren Schritte zur eingehenden Diagnostik und Behandlung entschieden. Die weitere Behandlung kann eine voll- oder teilstationäre Behandlung in einer unserer Kliniken, eine ambulante Behandlung in unserer KJPP-Ambulanz oder die Überweisung an ärztliche oder psychotherapeutische niedergelassene Kolleginnen oder Kollegen beinhalten.

Wir bieten:

  • Diagnostik (u. a. Aufmerksamkeitsdiagnostik und Autismusdiagnostik)
  • Ambulante Traumatherapie
  • Akutversorgung bei Krisen und traumatischen Belastungen
  • Einzeltherapeutische Gespräche
    (verhaltens-, spiel- bzw. gesprächstherapeutisch orientiert)
  • Systemische und Familientherapie
  • Störungsspezifische Gruppenangebote