Herzlich willkommen in der Abteilung für Suchtmedizin und Psychotherapie

Wir begrüßen Sie auf den Seiten der Abteilung für Suchtmedizin und Psychotherapie. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick über unsere Aufgaben, Angebote und Ziele.

Wir behandeln Sie, wenn Ihre Erkrankung mit dem Konsum von Alkohol, Schmerz- und Beruhigungsmitteln oder illegalen Drogen zusammenhängt.

Besonders wichtig ist es uns, ein Behandlungsangebot zu machen, das die individuellen Bedürfnisse und Einschränkungen, Fähigkeiten und Wünsche der Patient:innen berücksichtigt und das soziale Umfeld möglichst einbezieht.

Behandlungsschwerpunkt ist die sogenannte Qualifizierte Entzugsbehandlung. Hierzu gehört eine umfassende körperliche und psychiatrische Untersuchung. Therapeutisch geht es um Ihre Motivation zur Veränderung, Ihr Interesse an der Entwicklung von Krankheitsverständnis und das Erlernen von alternativen Bewältigungsstrategien.

Wichtig ist uns die Begegnung mit Ihnen „auf Augenhöhe“, da die Entwicklung und Förderung von Selbstverantwortung eine Schlüsselfunktion in der Behandlung von Suchterkrankungen einnimmt.

Wir sind Teil des Suchthilfesystems und arbeiten eng mit weiterführenden Einrichtungen, wie Suchtberatungsstellen, Fachkliniken, stationärer und ambulanter Eingliederungshilfe sowie dem Sozialpsychiatrischen Dienst zusammen.

Selbsteinschätzung Alkoholkonsum

Sie möchten erkennen, ob Sie zu viel Alkohol trinken?

Die nachfolgenden Fragen helfen Ihnen dabei, Ihren Alkoholkonsum besser einzuschätzen.

 

Frauen sollten an einem Tag nicht mehr als 12 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen. Männer vertragen genetisch bedingt etwas mehr – maximal 24 Gramm.

Zur Orientierung:
Diesen Grenzwert erreichen Frauen bereits durch ein Glas Bier (0,5 l) oder Wein (0,1 l), Männer durch den Konsum von 1 l Bier bzw. 0,2 l Wein.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzuhalten um einer Abhängigkeit vorzubeugen.

Häufigerer Alkoholkonsum schwächt Herz und Immunsystem, schädigt Leber und Gehirn, begünstigt Depressionen und Angstzustände.

Dann könnten Sie gefährdet sein, in absehbarer Zeit in den Bereich des Kontrollverlustes zu rutschen.

Wenn Sie wegen Ihres Alkoholkonsums ein schlechtes Gewissen haben oder von anderen die Rückmeldung bekommen, dass Sie zu viel trinken, sollten Sie dringend Ihr Trinkverhalten kritisch hinterfragen.

Wenn Sie diesen Punkt bejahen müssen, sollten Sie sich schnellstmöglich professionelle Hilfe suchen.

Auch der regelmäßige oder häufigere Gebrauch von Schlaftabletten, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln kann in gleicher Weise ein Gefahrensignal sein.

Unser Team: Ihre Ansprechpartnerinnen

Porträt von Katja Müller

Katja Müller

Leitende Oberärztin

Abteilung für Suchtmedizin und
Psychotherapie

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Fachärztin für Psychiatrie

Porträt von Kerstin Hillenkötter

Kerstin Hillenkötter

Pflegebereichsleitung

Abteilung für Persönlichkeits- und
Affektive Störungen

Abteilung für Suchtmedizin und
Psychotherapie

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Veranstaltungen der Abteilung für Suchtmedizin und Psychotherapie der KPP