31.05.2021

PKL startet Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Baustelleneröffnung mit Sozialministerin Daniela Behrens

Am Donnerstag, 27. Mai 2021, wurde die Baustelle für den 1. Bauabschnitt zur Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL) eröffnet. Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, betonte die hohe Qualität des Klinikstandorts Lüneburg und die lange Tradition des besonders schönen PKL-Geländes: „Es ist eine Herausforderung, den Neubau so zu gestalten, dass er in die Umgebung passt. Aber die professionelle Planung in Lüneburg genießt in Hannover ein sehr hohes Ansehen, sodass wir dieses Projekt gerne durch unsere Förderung unterstützen.“

PKL-Geschäftsführer Rolf Sauer bezeichnete den Baustart als weiteren Meilenstein nach intensiver Projektplanung zur zukünftigen Ausrichtung der KPP und einem Architektenwettbewerb, den tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck, für sich entscheiden konnte. „Das Ergebnis ist eine der Psychiatrie angemessene und den Menschen zugewandte Architektur“, beschreibt Rolf Sauer die Pläne. „Unter anderem wird von jeder Station aus ein Garten erreichbar sein, in dem Natur zu erleben möglich ist.“

Visualisierung: tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck

„Lüneburg ist der Mittelpunkt der regionalen Gesundheitsversorgung, die kommunale Daseinsvorsorge gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben“, betonte Oberbürgermeister Ulrich Mädge. „Ohne die Unterstützung des Landes wären weder die bisherige Erfolgsgeschichte noch die zukünftige Weiterentwicklung möglich.“

Die Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, deren Stationen zurzeit noch in verschiedenen Gebäuden auf dem weitläufigen Klinikgelände untergebracht und sanierungsbedürftig sind, wird in mehreren Stufen als Ersatzneubau für das Hauptgebäude aus den 70er-Jahren (Haus 48) umgesetzt.

Für den jetzt begonnenen ersten Bauabschnitt werden das nicht mehr genutzte Schwimmbad und eine kleine Sporthalle abgerissen sowie bisherige Grünflächen freigemacht. In diesem Bereich entsteht ein Neubau für insgesamt vier Pflegestationen. Jede Station ist als Atriumhaus um einen Innenhof herum organisiert. Auf einem Teil des Neubaus wird ein begehbarer Dachgarten angelegt. Die voraussichtlichen Kosten betragen 39 Millionen Euro. Das Land hat eine Förderung von 32 Millionen zugesagt und bereits 6,9 Millionen Euro für den ersten Finanzierungsabschnitt zur Verfügung gestellt. Geplante Fertigstellung des Neubaus ist im Frühjahr 2023.